
Seit mehr als 100 Jahren setzen sich Zontians weltweit für Frauen und Mädchen ein – und seit über 20 Jahren auch wir in Würzburg.
Foto: Amelia Earhart, Los Angeles Daily News, 1928 / UCLA Library, gemeinfrei
Meilensteine
1919
Zonta International wird in Buffalo, New York, gegründet. Die Gründerinnen reagierten damit auf Serviceclubs, die ausschließlich Männern zugänglich waren. Voraussetzung für die Aufnahme war schon damals die Berufstätigkeit in verantwortungsvoller Position.
1931
In Hamburg wird der erste deutsche Zonta Club gegründet.
2004
Am 15. Juli wird der Zonta Club Würzburg Electra unter der Präsidentin Dr. Brigitte Nordlund gegründet. Namensgeberin ist die Flugpionierin und Zontian Amelia Earhart, die 1937 mit ihrer Lockheed Electra versuchte, im Alleinflug die Erde zu umrunden.
2019
Zonta International wird 100 Jahre alt. Zum ersten Mal veranstalten wir am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen die Menschenkette „Reih dich ein!“ in der Domstraße.
2021
Am 8. Oktober feiert unser Tochterclub, der Golden Z Club Würzburg Amelia, seine Gründung.
2022
Am 25. November präsentieren wir gemeinsam mit dem Zonta Club Würzburg die erste orangefarbene Bank gegen Gewalt an Frauen.
2024
Wir feiern unser 20-jähriges Bestehen mit einem Benefizgolfturnier und einem Sommerfest im Golfclub Würzburg. Mit Schülerinnen und Schülern des Wirsberg-Gymnasiums entstehen die ersten Matildas.
2026
Amtsübergabe: Viktoria May wird Präsidentin für das Biennium 2026–2028.
Name und Emblem
Der Name Zonta stammt aus der Sprache der Lakota-Sioux und bedeutet: ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig und integer sein. Das Emblem steht für:
- Licht – Sonnenstrahlen, ein plötzliches Aufleuchten, im übertragenen Sinn Inspiration; der Mittelpunkt unseres Emblems.
- Zusammenhalten – sich zu einem bestimmten Zweck verbinden; mit Toleranz werden Individualistinnen zusammengeführt.
- Gemeinsam tragen – Ausdruck für unseren Service, weltweite Freundschaft und das Bemühen um Verständnis und Frieden.
- Obdach – unsere Serviceprojekte sollen Geborgenheit für einen Menschen und ein Dach für eine Sache bringen.
- Redlichkeit – Vertrauenswürdigkeit als unabdingbare Grundlage für unsere Arbeit.